Wohnpark Bonhoeffer Straße 2012 Heusenstamm

Projekt  

Wohnquartier Dietrich-Bonhoeffer-Strasse I Heusenstamm

Projekttyp

Neubau einer Wohnanlage I

Geschosswohnungsbau, Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Kettenhaus

Bauherr             

GSW (Gemeinnütziges Siedlungs-Werk GmbH), Frankfurt am Main

 

Realisation

Bauantrag 30.09.09, Baubeginn März 2010 - Dezember 2011

HNF

3432 m²

BGF

4295 m²

BRI

19.731 m³

Leistungen    

Planung/ Ausführungsplanung Künstlerische Oberleitung LPH 1-5, 6 

 

 

 

Wohnen in der Dietrich-Bonhoefferstrasse _Heusenstamm

 

Das Neue Wohnquartier Dietrich Bonhoefferstrasse in Heusenstamm wird aus einer Mischung aus Geschosswohnungsbau, Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und einem Kettenhaus gebildet.

Das ca. 5.500 m2 große Grundstück in der Dietrich-Bonhoefferstrasse befindet sich in einem allgemeinen Wohngebiet, vorwiegend mit Einfamilienhausbebauung in Einzel- und Reihenbauweise. Der  Neue Geschosswohnungsbau bildet den Abschluss des geplanten Quartiers mit Doppel-, Einzel- und Kettenhäusern und grenzt im Westen an die Feldbergstrasse und das angrenzende Waldstück.

Der Bebauungsplan-Plan schreibt prinzipiell ein 30-45° geneigte Dächer vor, macht allerdings eine Ausnahme beim Geschosswohnungsbau und für die drei Kettenhäuser, da ein gemeinsamer Bauantrag mit gleichen Dächern gleicher flacherer Neigung eingereicht wurde.

Entwickelt wird der dreigeschossige Wohnungsbau mit einem allseits zurückspringenden Staffelgeschoss mit Flachdach, um eine Verschattung der angrenzenden Bebauung geringer, als durch ein mögliches Satteldach zu halten. Die Einzel- und Doppelhäuser sind auf eine maximale Traufhöhe von 6.50 m beschränkt, die Dächer haben 40° Neigung, deren Firstrichtung orthogonal zueinander ausgerichtet ist.

Jeweils zwei Doppel- und Einzelhäuser sind über eine private Erschliessungstraße erschlossen.

Das neue Quartier besteht aus 15 Häusern und dem Wohnungsbau mit 11 Wohneinheiten. Hier entsteht durch das Zusammenwirken vom Gesamtverband der Katholischen Kirche, der GSW und den Architekten ein Gesamtkonzept mit auf einander abgestimmten Haus- und Dachformen, einheitlicher Farb- und Materialwahl und einer klaren Architektursprache.

Der Geschosswohnungsbau

Das Gebäude ist durch ein zweigeteiltes Volumen gegliedert, dessen Eingang zentral zwischen den beiden Kuben angeordnet ist. Die Gebäudeteile sind durch Erschliessungsstege, entweder als wetterseitig geschlossene, halboffene Laubengänge oder Flure in jedem Geschoss miteinander verbunden. Durch die Gliederung des Gebäudekörpers wird das Gebäude in seinen Baumassen aufgelöst und bildet einen besseren Maßstab zu den angrenzenden, kleinteiligeren Wohnhäusern. Das ca. 60 cm höher gelegene Erdgeschoss ist durch eine Rampe barrierefrei angebunden. Pro Geschoss sind drei Wohnungen geplant, die über ein Treppenhaus mit Aufzug angebunden sind. Das Dachgeschoss mit zwei Wohnungen ist als Staffelgeschoss mit Flachdach ausgebildet, und staffelt sich zu allen vier Seiten zurück. Unter dem Gebäude befindet sich eine Tiefgarage mit 12 Stellplätzen mit Zufahrt über eine Rampe gemäß B-Plan an der nordwestlichen Stirnseite des Gebäudes. Die Fassadengestaltung fasst alle Fenster und Balkonelemente in abgesetzten Farb- und Materialoberflächen zusammen, differenziert so die Bauvolumen klar zwischen Wand und Öffnung.